Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung nach § 13 b i.V.m. § 13 a Abs. 2 Nr. 1 sowie § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) des Entwurfs des Bebauungsplanes Wohngebiet
 "An der Kleinneuschönberger Straße“,
Stadt Olbernhau

Der vom Stadtrat der Stadt Olbernhau in seiner öffentlichen Sitzung am 25.06.2020 gebilligte und zur Auslegung bestimmte Entwurf des Bebauungsplanes in der Fassung 05/2020 für das Wohngebiet "An der Kleinneuschönberger Straße", Gemarkung Kleinneuschönberg, Flurstück 234 und der zugehörige Begründungsentwurf liegen

vom 21.09.2020 bis einschließlich 23.10.2020

in der Stadtverwaltung Olbernhau, Grünthaler Straße 28, 3. Obergeschoss, Zimmer 409 mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage zu folgenden Zeiten

Montag 
Dienstag   9:00 – 12:00 und 13:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch   9:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag   9:00 – 12:00 und 13:00 – 18:00 Uhr
Freitag   9:00 – 12:00 Uhr

zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Während der Auslegungsfrist kann jedermann Stellungnahmen zu dem Entwurf schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung Olbernhau, Grünthaler Straße 28 vorbringen.

Planungsziel ist die Baurechtsbeschaffung für 4 bis 5 Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke samt Erschließungsanlagen im Anschluss an die vorhandene Wohnbebauung an der Kleinneuschönberger Straße.

Der Bebauungsplan wird unter Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren nach § 13 b BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung, der Entwurf des Bebauungsplanes und der Entwurf der Begründung werden auf der Internetseite der Stadt Olbernhau und über das zentrale Internetportal des Landes Sachsen https://buergerbeteiligung.sachsen.de zusätzlich in das Internet eingestellt.

Das Amtsblatt selbst ist ebenfalls im Internet unter https://www.olbernhau.de/amtsblatt einsehbar.

Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt Olbernhau deren Inhalte nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist (§ 4 a Abs. 6 S. 1 BauGB).

Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Dieser Beschluss wird hiermit nach § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB bekannt gemacht.

Olbernhau, den 19.08.2020